Zum Hauptinhalt springen

Was tun, wenn Lightroom zickt?

·2 min
Lightroom Adobe Lightroom Probleme Tipps
Autor
Markus

Immer wieder tauchen Fragen zu Problemen und Fehlfunktionen in Lightroom auf. Angefangen damit, dass Lightroom gar nicht mehr richtig starten will, bis zu fehlenden Reglern, Panels und anderen Funktionen, die plötzlich nicht mehr vorhanden sind. Auch nach Updates von Lightroom oder einem Betriebssystem-Update z. B. auf Windows 10, gibt es wohl immer wieder einmal Probleme.

Bilder-Cache löschen
#

Sofern Lightroom überhaupt noch startet, aber sehr langsam oder verzögert arbeitet, kann man zunächst einmal den Cache unter Bearbeiten->Voreinstellungen->Dateiverwaltung von Lightroom löschen.

Cache löschen
Cache löschen

Zudem kann man auch die 1:1 Vorschauen und Smartvorschauen unter Bibliothek->Vorschauen löschen.

Vorschauen löschen
Vorschauen löschen

Wenn es nach einem Neustart von Lightroom keine Verbesserung gebracht hat könnt ihr auch mal testen, ob nicht das Abschalten der GPU-Unterstützung Lightroom wieder auf Trab bringt. Das habe ich HIER ausführlich beschrieben.

Einen neuen Katalog anlegen
#

Häufig ist es sinnvoll, einmal einen komplett neuen und leeren Katalog anzulegen und zu prüfen, wie sich Lightroom damit verhält. Dazu geht man einfach auf Datei->Neuer Katalog und gibt den gewünschen Speicherort des neuen Katalogs. Lightroom startet darauf hin mit dem neuen leeren Katalog. Nun kann man hier mal einige Fotos importieren und sehen, ob sich Lightroom wieder wie gewünscht verhält. Gegebenenfalls kann man dann den alten Katalog in den neuen Katalog importieren. Alles zum Thema Katalog, Import, Export und Verschieben von Fotos und Bildern in Lightroom, habe ich HIER beschrieben.

Ein paar Überlegungen, ob man grundsätzlich einen oder mehrere Kataloge mit Lightroom nutzen sollte, findet ihr HIER . Grundsätzlich gibt es aber keine Größenbeschränkungen mehr für den Katalog.

Lightroom resetten
#

Wenn Lightroom gar nicht mehr starten will, Funktionen nicht mehr vorhanden sind oder es sich sonst seltsam verhält, kann man die Voreinstellungen löschen und Lightroom damit komplett zurücksetzen. Darin sind diverse Einstellungen zu Ansichten, Veröffentlichungsdiensten etc. hinterlegt, jedoch nicht eure Presets etc.

Ein Lightroom-Reset geht ganz einfach: Haltet die Alt+Umschalttaste (Windows) oder Option+Umschalttaste (Mac), während ihr das Lightroom-Programm-Icon anklickt. Ihr erhaltet dann eine Rückfrage, ob ihr die Grundeinstellungen wirklich zurücksetzen wollt, was ihr bestätigt. Nach einem Lightroom-Neustart ist alles auf Werkszustand zurückgesetzt.

Rückfrage, ob ihr Lightroom wirklich zurücksetzen wollt (Windows)
Rückfrage, ob ihr Lightroom wirklich zurücksetzen wollt (Windows)

Wenn jetzt noch immer Dinge fehlen oder falsch angezeigt werden, solltet ihr eine Neuinstallation von Lightroom durchführen. Keine Angst: Kataloge und Fotos gehen dabei nicht verloren.

Verwandte Artikel

Mehr als heiße Luft: Unsere Erfahrungen mit der Tefal Actifry 2in1 im Dauertest
·3 min
Smarthome Erfahrung Kochen Küche Küchengeräte Test Tipps Tricks
Wir haben die Tefal Actifry seit längerer Zeit im Einsatz und das sind unsere Erfahrungen.
8-Bit, 16-Bit, 32-Bit - was die Bit-Tiefe für Fotografen bedeutet
·4 min
Lightroom Hdr Jpeg Lightroom Raw Tonwerte
Wenn ihr Lightroom einsetzt, werdet ihr sicher auch im RAW-Format fotografieren. Dieses enthält mehr Bildinformationen als ein JPEG-Foto. Der Hauptgrund darin liegt in der höheren Bit-Tiefe der RAW-Dateien. Je nach Kamera-Typ sind das derzeit 12, 14 oder 16 Bit. Ein JPEG-Foto kann hingegen nur 8-Bit speichern. Die Bit-Tiefe bezieht sich dabei auf die Anzahl der Farbtöne pro Farbe oder Grauabstufungen. Ein RAW-Foto hat nicht mehr Pixel als ein JPEG. Der große Vorteil gegenüber dem JPEG ist aber ebendiese höhere Bit-Tiefe und das Mehr an Abstufungen. Natürlich gibt es noch weitere Vorteile, wie die fehlende Kompression und die damit verbundenen Artefakte oder die Möglichkeit zum nachträglichen Weißabgleich. Bei der Bildbearbeitung können wir aber durch den größeren Umfang an Bildinformationen mehr herausholen.
UPDATE: Wahnsinn! Adobe Creative Suite als Vollversion kostenlos und legal herunterladen
·3 min
Lightroom Adobe Audition Creative-Cloud Creative-Suite Cs2 Illustrator Indesign Photoshop-&Amp;-Lightroom Premiere
Adobe hat’s getan! Sie bieten die etwas angestaubte, aber trotzdem noch voll nutzbare Adobe Creative Suite CS2 kostenlos an. Alles was ihr machen müsst, ist euch kostenlos bei Adobe zu registrieren und auf diese Seite gehen: http://www.adobe.com/cfusion/entitlement/index.cfm?e=cs2_downloads&loc=de Diese Programme gibt es kostenlos # Hier gibt es entweder die komplette Creative Suite, bestehend aus Adobe Acrobat 3D Acrobat Standard 7.0 Acrobat Pro 8.0 (ja, das ist das, mit dem man auch PDFs generieren kann) Audition 3.0 GoLive CS2 Illustrator CS2 InCopy CS2 InDesign CS2 Photoshop CS2 Photoshop Elements 4.0./5.0 Adobe Premiere Pro 2.0 Okay, den HTML-Editor GoLive CS2, InCopy und Acrobat 3D kann man sich schenken, aber Photoshop CS2 und der Illustrator CS2 sind zwei ganz heiße Kandidaten. Adobe Premiere CS2 dürfte an den fehlenden Codecs für h.264 oder AVCHD scheitern. Dafür ist Adobe Audition 3.0 ein prima Audioeditor, der auch mehr drauf hat, als Audacity oder Wavosaur.