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Black Week - Rasenroboter und Saugroboter

·3 min
Smarthome Black-Week Mähroboter Saugroboter
Autor
Markus

Rasenroboter mit und ohne Begrenzungsdraht
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Bei Rasenrobotern heißt es natürlich: antizyklisch kaufen! Gerade ist die Gartensaison 24 vorbei und die Preise auf Tiefstständen. Besonders Modelle, die keinen Begrenzungsdraht mehr benötigen, sind im Preis stark gefallen, wie etwa der Navimow, der per GPS RTK präzise navigiert.

Beim Thema Rasenroboter solltet ihr beachten, dass die Flächenleistung meist für eine wöchentliche Mähzeit von 120 Stunden ausgelegt ist. Das bedeutet, dass der Hersteller annimmt, dass der Mäher 17 Stunden pro Tag im Einsatz ist (inkl. Ladevorgänge), um die angegebene Fläche einmal komplett zu mähen. Dabei werden aber keine Steigungen, komplizierte Grenzverläufe etc. berücksichtigt. Realistische Einsatzzeiten sind eher 40 Stunden pro Woche, da wir den Roboter natürlich auch nicht in der Nacht fahren lassen.

Allerdings solltet ihr die tatsächlich zu mähende Fläche ausmessen. Viele nehmen einen Plan und berücksichtigen die Flächen mit, die bereits mit Büschen und Beeten belegt sind oder zwischenzeitlich vom Grillplatz oder Pool beansprucht werden. Damit kauft man eventuell einen Mäher mit unnötig hoher Flächenleistung.

Bei unserem 1400 qm Grundstück, sind von den gut 850 qm, die auf unbebaute Gartenflächen entfallen, nur 650 qm wirklich zu mähende Rasenfläche. Daher genügt mein Al-Ko Robolinho, mit seinen 1.300 qm mehr als genug. Allerdings ringe ich unserem Grundstück jedes Jahr immer noch einige Quadratmeter ab, indem ich ausufernde Sträucher schneide und morsche Bäume fälle. Dieses Jahr kamen gute 40 qm hinzu.

Die Formel für die perfekte Flächenleistung lautet:

Flächenleistung nach Herstellerangabe x geplante wöchentliche Mähzeit / Einsatzzeit, die der Hersteller inkl. Laden angibt

Jedoch mäht mein Robolinho 1300 W die Fläche mit einer Mähzeit von 15 Stunden pro Woche und viele Hersteller geben die Einsatzzeit nicht bekannt. Die einfache Faustregel ist daher

Zu mähende Fläche x 1,5 = Flächenleistung. In unserem Fall wären das 650 qm x 1,5 = 975 qm minimale Flächenleistung.

Bei 500 qm Rasenfläche, also ein Modell mit mindestens 750 qm Flächenleistung wählen. Bei den Mähern ohne Begrenzungsdraht ist das hingegen meist weniger wichtig, da diese sehr koordiniert und in Bahnen mähen. Sie fahren also nicht nach dem Chaosprinzip, überfahren dieselbe Stelle nicht unnötig mehrfach und sind daher sehr viel früher fertig.

Saug- und Wischroboter
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Während draußen gemäht wird, wird innen gesaugt und gewischt. So ein Wischroboter ist eine schöne Sache. Moderne Modelle erkennen zuverlässig Teppiche und umfahren diese. Sie fahren zwischendurch zur Station zurück, waschen die Mops aus und nehmen frisches Wasser auf.

Navigation per Lidar und Kamera ist praktisch bei allen hochwertigen Modellen an Bord und navigiert den Roboter zuverlässig durch die Räume. Bei reinen Saugrobotern sind mittlerweile Modelle mit Absaugstation verbreitet. Damit muss man nicht nach jedem Saugvorgang den Staubbehälter leeren. Die Basis saugt den Staub in einen großen Behälter ab, der dann nur alle paar Tage geleert werden muss.

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