Mit den Arduino Kits kann man sofort loslegen. Neben dem Arduino-Board sind Breadboard , Breadboardkabel und natürlich die Bauteile enthalten. Strom bezieht der Arduino entweder über den USB-Port, ein USB-Netzteil oder aus 6 AA-Batterien, die sich in einem Batteriehalter befinden. Das passende Werkzeug macht die Bastelei einfacher und ein Multimeter hilft bei der Bestimmung der Bauteile und bei der Fehlersuche.
Pinzetten und Zangen
Elektronische Bauteile werden immer kleiner. In den Arduino-Kits befinden sich zwar nur bedrahtete Teile (THT: Through Hole Technology) die sich auch noch gut mit den Fingern verarbeiten lassen, aber vernünftige Pinzetten und Zangen erleichtern den Aufbau der Schaltungen, gerade wenn diese etwas umfangreicher werden und das Breadboard schon recht voll ist. Mit einer Zange lassen sich Beinchen und Drähte wieder gerade richten.
SONOFF Zigbee 3.0 USB Dongle Plus
- Vorgeflasht mit Z-Stack 3.x.0-Koordinator-Firmware
- Basis auf TI CC2652P + CP2102(N)
SONOFF SWV-ZFE Hydro ONE Zigbee Bewässerungscomputer
- Durable Brass Inlet: Dieser water timer verfügt über einen robusten Messinganschluss für zuverlässige Leistung, sorgt für stabilen Betrieb in Ihrem bewässerungssystem garten oder bewässerungssystem, ideal für den langfristigen Einsatz.
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SONOFF NSPanel Pro Gen2 Smart Home Bedienfeld
- Multi-App Unterstützung & Home Assistant-Integration: 2GB RAM + 32GB Speicher für flüssige Nutzung mehrerer Drittanbieter-Apps – kein Root erforderlich, einfach über F-Droid als Home Assistant Steuerzentrale nutzbar. All-in-One Smart Panel ersetzt zusätzliche Tablets.
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Nicht nur bei Amazon gibt es ein 7-teiliges Set aus verschiedenen Pinzetten, deren Qualität mich ziemlich überrascht hat. Eine Pinzette sollte spitz sein anti-magnetisch, gut und genau schließen und sich danach wieder genau so weit öffnen. Die schicken schwarzen Pinzetten aus dem Set haben eine Antistatikbeschichtung (ESD) und werden unter sehr vielen Markennamen vertrieben. Qualitativ handelt es sich meiner Erfahrung nach um ein und dieselbe Ausführung. Die günstigste Version habe ich für 8,99 Euro bei Amazon gefunden.

Wer nicht auf den Euro schauen muss, holt sich Pinzetten von den Qualitätsherstellern Bernstein , die auch an vielen professionellen Arbeitsplätzen zu finden sind.
Um Drähte zu biegen, festsitzende Bauteile zu entfernen etc. benötigt man auch eine Elektronikerzange. Für den Start genügt eine kleine Spitzzange. Hier gleich mal ein Tipp von mir: Kauft erst einmal das was ihr wirklich braucht, dafür in guter Qualität. Bei Zangen setze ich auf Knipex und hier genügt vorerst eine Elektronikzange .

Wer es günstig und gleich mehr Auswahl haben möchte, kann sich das Elektronikzangenset von Völkner ansehen. Die sind im besten Sinne preiswert. Ich habe mir welche als “Zweitzangen” für meinen Schreibtischschub gekauft.

Sehr wichtig ist ein guter Seitenschneider um Drähte und Kabel zu kürzen. Hier sollte man nicht sparen, denn ein billiger Seitenschneider hält seine Schärfe nur kurz und nervt sehr schnell. Ein gutes Modell kostet zwar etwas mehr, dafür hat man diesen viele Jahre. Sehr gute Modelle kommen von Knipex, Wiha oder Bernstein. Sehr praktisch sind dabei Seitenschneider mit Drahthaltefeder. Diese verhindert, dass der abgeschnittene Draht durch die Gegend fliegt oder in ein Gerät fällt und dort Kurzschlüsse verursacht.
Hier möchte ich euch den vergleichsweise preiswerten Seitenschneider von Wiha empfehlen

Schraubendreher
Normale Schraubendreher in gängigen Größen hat wohl jeder daheim. Oft findet man aber etwas exotischere Kleine Schrauben vom Typ TORX oder ähnliche. Von der Reparaturhilfeseite iFixIt kommt ein 54-teiliger Bitsatz , der bei mir ständig im Einsatz ist. Dieser enthält praktisch alle gängigen Bits für kleine Schrauben. Damit bekommt man auch Smartphones, MacBooks und Kameras auf und wieder zu. Die Qualität ist gut und die Bits zeigen bei mir auch nach intensiver Nutzung keinerlei Abnutzungserscheinungen.

Darf nicht fehlen: Das Multimeter
Jetzt geht es ans Eingemachte. Das erste Messgerät kommt ins Haus! Warum braucht man ein Multimeter und warum “Multi”? Mit einem Multimeter kann man Spannungen vom Millivoltbereich bis zu mehreren hundert Volt messen. Beim Arduino möchte man z. B. wissen, ob am Ausgang tatsächlich keine Spannung anliegt oder ob vielleicht nur die LED falsch angeschlossen ist. Man kann auch schnell mal eine Batterie nachmessen. Ob die LED okay ist, kann man mit dem Diodentester in eine Multimeter herausfinden.
Widerstände haben meist einen Farbcode statt eines Widerstandswertes aufgedruckt. Wer sich hier nicht sicher ist, kann mit dem Ohm-Messbereich nachmessen, ob es der richtige Widerstandswert ist oder ob er gar kaputt ist. Der Durchgangstester hilft Unterbrechungen zu finden oder Sicherungen zu messen. Der Strommessbereich schafft Gewissheit darüber, wie viel Strom eine Schaltung benötigt.

Weil man mehrere Größen und Messbereiche mit einem Gerät messen kann, nennt sich das Ganze Multimeter. Viele Geräte haben heute auch noch Messbereiche für Kapazitäten (Kondensatoren) oder Frequenzen. Heutzutage greift man üblicherweise eher zu Digitalmessgeräten, da sich hierauf der Messwert einfach und ohne Umdenken ablesen lässt. Auch muss man bei den meisten Geräten nur noch die Messgröße wie Spannungsmessung (Volt) auswählen und das Multimeter stellt sich automatisch auf den passenden Messbereich ein (Autorange Funktion).
Es wird außerdem zwischen Handmessgeräten mit Batterie unterschieden, die man problemlos transportieren kann und den Labormultimetern, die für den stationären Einsatz am Arbeitsplatz oder eben im Labor gedacht sind. Ein mobiles Handmultimeter sollte man auf jeden Fall im Sortiment haben, auch wenn man später vielleicht mal ein Tischgerät kaufen sollte.
Den Unterschied im Preis machen Verarbeitung, Genauigkeit und natürlich die Ausstattung aus. So gibt es auch Geräte mit USB-Schnittstelle für den Rechner. Für die ersten Gehversuche im Elektronikbereich genügt eine Genauigkeit von 1% im DC-Volt und Ohm-Bereich vollkommen.

Sehr klein, praktisch und preiswert ist das UNI-T UT120 Multimeter. Ich habe es in meiner Schreibtischschublade für schnelle Messungen. Das UNI-T hat eine schnelle Autorange-Funktion und auch der Durchgangsprüfer reagiert flott, was oft nicht einmal bei teureren Geräten der Fall ist. Das Messgerät kann Gleich- und Wechselspannungen bis 600 Volt, Ströme bis 400 mA und Widerstände bis 40 MOhm messen und versteht sich sogar auf Frequenz- und Kapazitätsmessung.
Sehr günstig bekommt ihr das UNI-T UT120 bei Pollin Electronic . Wenn ihr euch dort noch für den Newsletter anmeldet, ist der Versand ab 15 Euro Bestellwert kostenlos.

Wer gleich etwas mehr möchte, findet eine riesige Auswahl an Digitalhandmultimetern die problemlos auch die 1000 Euro Grenze überschreiten können. Die wohl bekanntesten Handmultimeter kommen von der Firma Fluke . Diese sind robust, zuverlässig aber auch schon sehr viel teurer. Praktisch schon ein Klassiker ist das Fluke 115 Multimeter , das aber bei überschaubarer Ausstattung bereits knapp 200 Euro kostet.

Eine weitere gute Alternative mit sehr guter Ausstattung kommt ebenfalls von UNI-T und nennt sich UT71C (aufs “C” achten!). Das gibt es z. B. bei PinSonne Elektronik für 130 Euro und ist auch mit einer USB-Schnittstelle zur Messwertaufzeichnung am PC sowie einem Temperaturmessbereich ausgerüstet. Die Messgenauigkeit und Auflösung genügt dabei schon professionellen Ansprüchen.
Mehr Power? Labornetzteil!
Um mit einem Arduino zu starten braucht man keine externe Stromquelle. Der Arduino kann über den Rechner und das USB-Kabel oder mit einem USB-Netzteil mit Strom versorgt werden. Sobald ihr aber nicht nur LEDs und kleine Schrittmotoren ansteuern wollt und z. B. auch einmal 12 Volt oder mehr benötigt, ist ein Labornetzteil sinnvoll. Diese gibt es, wie so vieles, in unterschiedlichen Ausstattungen und Preisklassen.
Sinnvoll ist ein Labornetzteil mit einer einstellbaren Ausgangsspannung von 0-30 Volt und mind. 3 Ampere Ausgangsstrom. Es sollte gut ablesbar und einstellbar sein und über eine einstellbare Strombegrenzung verfügen. Warum? Sie schützt bei Fehlern in der Schaltung vor einer Havarie. Hat man versehentlich einen Kurzschluss konstruiert, fließt hier im ungünstigsten Fall ohne Strombegrenzung der maximal verfügbare Strom des Netzteils durch eure Schaltung, was sich gerne in Form von Rauchwölkchen bemerkbar macht. Mit einer Strombegrenzung kann man den Stromfluss auf z. B. maximal 50mA begrenzen, was eure Schaltung und Bauteile schützt. Für viele Anwendung genügt ein Netzteil mit einer Ausgangsspannung.
Es gibt jedoch auch Geräte mit 2 und mehr individuell einstellbaren Ausgängen. Wer zukünftig auch mit Audioschaltungen und Verstärkern beschäftigen will, sollte mindestens ein Zweifachnetzteil einplanen, da man hier auch symmetrische Spannungen zum Betrieb von Operationsverstärkern (Opamps) oder Pushpull-Endstufen erzeugen kann (z. B. +15 Volt und -15 Volt). Beinahe schon ein Klassiker ist dieses Labornetzgerät, das unter zig verschiedenen Markennamen angeboten wird.

Der eigentliche chinesische Hersteller heißt wohl DJE. Erkennbar ist es am länglichen orangefarbenen Einschalter. Mit 0-30 V und maximal 3 Ampere Ausgangsstrom trifft es genau unsere Anforderungen und kostet unter 60 Euro . Es ist auch in einer 3-fach Ausführung erhältlich, mit jeweils 0-30 Volt und max. 5 Ampere für die ersten beiden Ausgänge und 5 Volt und max. 3 A für den dritten Ausgang – ideal für umfangreichere Arduino-Projekte.

Wie bereits erwähnt: Diese Netzteile gibt es mit leichten optischen unterschieden und verschiedenen Markennamen auch bei den großen Elektronikversendern – hier meist mit dem Label der Hausmarke und oft deutlich teurer.
Ich benutze ein RIGOL DP832 3-fach Netzteil, das über weitere Funktionen wie Anzeige der Leistung, Presets, PC- und Netzwerkanbindung sowie eine sehr genaue Ausgangsspannung mit wenig Brummanteil verfügt. Hier werden dann aber auch knapp 500 Euro fällig.

Es wird heiß: Lötstationen
Am Anfang genügen Breadboards und Steckkabel um eine Schaltung aufzubauen. Bald wird man aber auch löten wollen oder müssen, um die Idee fest auf einer Lochrasterplatine oder “Prefboard” zu fixieren. Ich kommt der richtige Lötkolben ins Spiel. Zwar gibt es gute Lötkolben mit Netzkabel, diese sind aber recht unpraktisch, weil die Ablagemöglichkeit fehlt, die Zuleitung recht steif ist und beim Löten stört und diese Lötkolben auch selten in der Temperatur regelbar sind.
Eine gute Lötstation sollte mind. 50 Watt Leistung haben, in der Temperatur regelbar sein und diese Temperatur auch an der Spitze halten können.
Dank chinesischer Hersteller kann man daher für wenig Geld recht gute Lötstationen bekommen. Eine sehr gute und preiswerte Station, die gleich mit wichtigem Zubehör wie Lötzinn, Entlötsaugpumpe und einer Dritten Hand kommt, ist dieses Modell für knapp 50 Euro .

Auch diese Lötstation gibt unter unterschiedlichsten Namen, dabei handelt es sich aber immer um das gleiche Modell.
Mit 80 Watt Leistung ist die ELV80-W ebenfalls eine sehr empfehlenswerte Lötstation für 80 Euro. Eine höhere Leistung ist immer dann gut, wenn man größere Masseflächen zum Entlöten aufheizen muss.

Ich selbst arbeite übrigens mit einer ERSA Analog 60 . Ich bin ein ERSA-Fan und ziehe diese den ebenfalls sehr guten Stationen von Weller vor, da die ERSA-Lötkolben in der Ergonomie für mich ungeschlagen sind. Zudem ist ERSA bei gleicher Qualität etwas preisgünstiger. Ein weiteres Highlight der ERSA Stationen ist die extrem flexible Silikon-Zuleitung zum Lötkolben.

Kabel und Kleinkram
Neben Werkzeug, Messgerät, Lötstation etc. benötigt man noch etwas Kleinkram. Wenn man ein Labornetzgerät hat, braucht man entsprechende Anschlussleitungen. Für einen Lötkolben Lötzinn, Entlötlitze und eine Entlötsaugpumpe. Sehr praktisch ist so ein Kabelset mit Krokodilklemmen , wenn man schnell mal etwas fliegend verkabeln will:

Diese ganzen Teile und noch mehr Ausstattung für die Elektronikwerkstatt zeige ich euch in den nächsten Beiträgen.
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