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Smarthome 10 min

10 Tipps: Das beste Zubehör für Home Assistant

Home Assistant ist unglaublich flexibel und erweiterbar. Ich stelle dir Hardware vor, die du dir unbedingt ansehen solltest.

10 Tipps: Das beste Zubehör für Home Assistant
Inhaltsverzeichnis

Für Home Assistant benötigt man zunächst eine Plattform, auf der das System laufen kann. Für viele ist das der Raspberry Pi. Dieser kompakte Einplatinen-Computer war vor allem wegen seines günstigen Preises für viele die erste Wahl. Nun werden für den kleinen Rechner aber Mondpreise verlangt, sofern sie überhaupt lieferbar sind und auch in andere Hinsicht ist der Raspberry nicht die ideale Plattform für einen stabilen und langfristigen Betrieb.

Home Assistant Empfehlungen

Oszilloskop & Multimeter (3-in-1)

  • 【2-Kanal-Oszilloskop】50 MHz Bandbreite, 250 MSa/s Abtastrate, 1 kpts Aufzeichnungstiefe, automatische Messfunktion, max. Spannung 400 V, vertikale Empfindlichkeit 10 mV/div bis 10 V/div, unterstützt das Speichern und Exportieren von Wellenformbildern.
  • 【4,5-stelliges Multimeter mit 19999 Counts】Wechselspannung: 0–750 V, Gleichspannung: 0–999,9 V, Gleich-/Wechselstrom: 0–9,999 A, Widerstand: 0–19,99 MΩ, Kapazität: 0–99,99 mF, Durchgangsprüfung. Multifunktionsmessgerät für Profis, Schulen und Hobbyisten.
105,00 €
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Automatischer Feuerlöscher für Schaltschränke und Server

  • ✔ SOFORTIGE BRANDUNTERDRÜCKUNG BEI 170ºC ±10ºC – Der Ferosticker F03 aktiviert sich automatisch bei 170ºC ±10ºC und setzt ein Aerosol frei, das den Brand sofort löscht, indem es die Verbrennung unterbricht. Er bietet schnellen, automatischen Brandschutz in geschlossenen Räumen mit einem Schutzvolumen von 0,3 m³. Speziell für kleine, enge Bereiche entwickelt.
  • ✔ KEIN STROM, KEIN DRUCK, KEINE VERKABELUNG ERFORDERLICH – Im Gegensatz zu herkömmlichen Feuerlöschern funktioniert der Ferosticker ganz ohne Strom, Batterien oder Kabel. Sein selbstaktivierendes System sorgt für sorgenfreien Brandschutz ohne Wartung. Vielseitiger Schutz: wirksam gegen Brände der Klassen A, B, C, E und F – deckt ein breites Spektrum an Brandrisiken ab.
50,09 €
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SONOFF SWV-ZFE Hydro ONE Zigbee Bewässerungscomputer Home Assistant Ready

SONOFF SWV-ZFE Hydro ONE Zigbee Bewässerungscomputer

  • Durable Brass Inlet: Dieser water timer verfügt über einen robusten Messinganschluss für zuverlässige Leistung, sorgt für stabilen Betrieb in Ihrem bewässerungssystem garten oder bewässerungssystem, ideal für den langfristigen Einsatz.
  • Flexible Zeitpläne & Mengensteuerung: Erstellen Sie bis zu sechs Pläne für zeit- oder mengenbasierte Bewässerung. Wetter- und saisonale Anpassungen optimieren Ihr bewässerungssystem garten und sparen Wasser – ein intelligenter sprinkler-timer.
SONOFF NSPanel Pro Gen2 Smart Home Bedienfeld Home Assistant Ready

SONOFF NSPanel Pro Gen2 Smart Home Bedienfeld

  • Multi-App Unterstützung & Home Assistant-Integration: 2GB RAM + 32GB Speicher für flüssige Nutzung mehrerer Drittanbieter-Apps – kein Root erforderlich, einfach über F-Droid als Home Assistant Steuerzentrale nutzbar. All-in-One Smart Panel ersetzt zusätzliche Tablets.
  • Matter Bridge für universelle Kompatibilität: Integriertes Matter Gateway verbindet Zigbee‑ & Wi‑Fi‑Geräte mit Apple Home, Google Home, Alexa & Home Assistant. Vereinheitlicht alle Marken und Protokolle für ein nahtloses Smart Home Erlebnis.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.

Beitreibt man ihn nur mit Micro-SD-Karten hat man früher oder später das Problem, dass diese ausfallen. Man kann mit regelmäßigen Backups oder einer SSD mit USB3-Adapter entgegenwirken, doch der Aufwand ist relativ hoch. Alternativen sind Klein-PCs mit eingebauter SSD , vernünftigem Gehäuse und deutlich mehr Rechenleistung. Hier muss es aber kein teurer Intel NUC sein, sondern …

1. Gebrauchte Thin Clients und Mini-PCs als günstige Home Assistant Basis

Für ein paar Euro (oft deutlich unter 100 Euro) bekommt man einen gebrauchten Mini-PC, wie etwa einen DELL Optiplex 3020 mit Intel i5 CPU und 8 GB RAM oder den Lenovo M700 tiny .

Damit hat man eine deutlich leistungsfähigere Basis für Home Assistant, als es ein Raspberry Pi ist wäre, die fast ebenso energieeffizient ist. In der heutigen Zeit kein unwichtiges Argument, für ein System, das 24/7 läuft. Achtet jedoch darauf, dass ihr ein Modell mit USB3-Anschlüssen bekommt, falls ihr eine externe SSD als NAS oder für Backups verwenden wollt.

Ich habe meine umfangreiche Home Assistant Installation auf einem solchen System getestet und konnte sogar 4 Überwachungskameras mit Frigate FrigateKI-basierte Überwachungskamera-Software mit Objekterkennung (Personen, Tiere, Fahrzeuge). Läuft komplett lokal und ist als Integration in Home Assistant nutzbarMehr dazu → stabil darauf betreiben.

Bei Gebraucht-PC-Spezialisten wie Harlander , bekommt ihr auch neuere Modelle zu recht günstigen Preisen.

Auch ein altes Notebook kann eine gute Basis für Home Assistant sein, da es gleich mehrere Vorteile mit sich bringt: Man hat ein Display und eine Tastatur, falls man mal direkt an die Home Assistant Console muss und wenn die Batterie noch in Ordnung ist, hat man praktisch eine eingebaute Notstromversorgung (USV).

2. Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) bei Stromausfällen

Apropos USV: Mit der Energiekrise wurde auch die Gefahr von Stromausfällen größer. Je nach Betriebsart eurer Home Assistant Installation, ist es wichtig, dass das System sauber herunterfährt, damit es nicht zu Datenverlust oder gar Problemen mit der Installation kommt.

Eine USV hilft hierbei und sorgt - je nach Größe und angeschlossener Hardware dafür, dass euer System lange genug weiterläuft, um einen kurzen Stromausfall zu überbrücken oder zumindest noch sauber herunterfahren kann, wenn es länger dauert.

Um die passende Leistung für eure USV zu ermitteln, nehmt ihr die Leistung aller angeschlossenen Geräte in Watt x 1,6. Damit erhaltet ihr die Leistung in VA (Volt x Ampere), die ihr mindestens anschaffen sollte. 20-30 Prozent Spielraum nach oben ist immer sinnvoll.

Wenn ihr einen Server mit 60 Watt, eure Fritz!Box mit 10 Watt und einen PoE-Switch mit z. B. 3 Kameras 50 Watt angeschlossen habt (120 Watt gesamt), rechnet ihr 120 Watt * 1,6 = 192 VA. Mit 30 % Reserve kommt ihr also auf 250 VA. Damit benötigt ihr nur ein recht kleines Modell, das es schon für deutlich unter 100 Euro gibt. Ihr solltet aber darauf achten, dass die USV eine USB-Schnittstelle zur Überwachung und Steuerung hat.

Mit der UPS-Tools Integration (NUT) , könnt ihr die USV mit Home Assistant verbinden, deren Status überwachen und bei einem längeren Stromausfall euer System sauber herunterfahren lassen.

Selbst wenn ihr einen Raspi als Plattform für Home Assistant nutzt, ist eine einfache USV oft deutlich billiger, als die speziellen USV-Platinen für den Raspi und ihr könnt außerdem weitere Geräte damit absichern.

3. ZigBee Stick für ZHA

ZHA ZHAZigbee Home Automation – Standard-Integration in Home Assistant zur Steuerung von Zigbee-Geräten ohne zusätzlichen Koordinator (außer einem kompatiblen Stick wie ConBee oder Sonoff)Mehr dazu → ist eine Kernkomponente von Home Assistant und ermöglicht euch, alle Zigbee Geräte - egal ob Philips Hue , Lidl, IKEA Tradfri, Aqara und viele andere direkt in Home Assistant einzubinden. Bislang habe ich auf den ConBee II ZigBee-Stick gesetzt, habe nun jedoch den Sonoff Zigbee 3.0 USB Dongle Plus (für etwa 20 Euro bei Ebay) im Einsatz ( Vergleichspreis Amazon ). Die Reichweite ist besser, unterstützt mehr Geräte und die Reichweite ist höher.

Eine sehr interessante Alternative scheint der “offizielle” Sky Connect Stick von Home Assistant zu sein, der aber aktuell noch nicht bei deutschen Händlern zu bekommen ist.

4. Strommessung mit dem Shelly 3EM

Die Strompreise sind durch die Decke gegangen. Darum ist es wichtig zu wissen, wann man wo wie viele Strom verbraucht. Sehr zuverlässig und vergleichsweise einfach geht das mit den Energiemessgeräten von Shelly ShellyBulgarischer Hersteller von WLAN-basierten Smarthome-Relais, Sensoren und Aktoren. Beliebt wegen der lokalen Steuerung ohne Cloud-ZwangMehr dazu → .

Der Shelly 3EM erfasst 3 Phasen und erkennt auch Einspeisungen, wenn ihr eine PV-Anlage habt. Durch seine Stromzangen ist die Installation relativ einfach, sollte aber trotzdem durch einen Fachmann erfolgen.

Wer einzelne Räume oder Verbraucher erfassen und auch gleich schalten möchte, kann den Shelly Pro 4EM einsetzen, der seinen Platz in der Verteilung findet. Überhaupt sind die smarten Geräte von Shelly eine ideale Lösung, um das Heim nachträglich in ein Smarthome zu verwandeln und sie arbeiten dabei einwandfrei mit Home Assistant zusammen.

5. Google Coral - Rechenpower für die Kameraüberwachung mit Frigate

Frigate ist wohl die beste Lösung zur Kameraüberwachung mit Home Assistant . Frigate erkennt nicht nur einfache Bewegung, sondern kann Personen, Fahrzeuge oder Tiere unterscheiden. Über die verschiedenen Sensoren, die Frigate bereitstellt, kann man damit z. B. einen intelligenten Bewegungsmelder für das Außenlicht realisieren, der auch wirklich nur bei Personen reagiert und nicht bei jeder Katze.

Frigate benötigt aber einiges an Rechenpower, damit die Objekterkennung schnell und zuverlässig funktioniert. Dabei kann man es mit dem Google Coral Tensor unterstützen. Das ist ein spezialisierter Rechner für TensorFlow, der am USB3-Anschluss Platz findet. Er verbessert die Erkennungsleistung von Frigate um ein Vielfaches, ohne die CPU des Rechners zu belasten.

Zwar waren in der Chip-Krise die Preise für den kleinen Google Coral jenseits von Gut und Böse, aber nun scheinen sich Verfügbarkeit und Preise zu normalisieren. Einige Händler hatten ihn zeitweise für unter 100 € im Angebot. Ich habe meinen im Sommer 2021 für 67,80 Euro gekauft.

6. Amazon Alexa für Sprachsteuerung und Infos

Amazons Alexa polarisiert, bei uns ist sie jedoch kaum mehr wegzudenken. Die meisten Funktionen in unserem Haus kann man auch mit dem Sprachassistenten steuern und sie gibt Auskünfte über aktuelle Messwerte und Zustände.

“Alexa, wie ist meine Zusammenfassung” sagt mir etwa, ob das Garagentor noch offen und die Haustüre verschlossen ist, ob noch Fenster offen sind und welchen Energieverbrauch das Haus aktuell hat. Ich kann die Gartenbewässerung damit manuell steuern oder die Kaffeemaschine einschalten und sie sagt mir, wann ich das Fenster nach einer Lüftung wieder schließen sollte. Natürlich sorgt sie auch für Musik.

Alle Geräte mit Amazon Alexa bei Amazon

7. Wetterstation und Temperaturmessung mit Ecowitt Wetterstationen

Einer der wichtigsten Parameter in einem Smarthome ist die Temperatur und Luftfeuchtigkeit - sowohl innen als auch außen. Mit den Wetterstationen und Sensoren von Ecowitt, kann man diese Messwerte einfach und preiswert erfassen.

Entweder man startet nur mit dem günstigen Ecowitt Gateway , mit dem man Thermometer, Regenmesser, Bodenfeuchte- und viele andere Sensoren verbinden kann oder man greift gleich zu einer Ecowitt Wetterstation mit Gateway .

Ich habe übrigens den Ecowitt “Wittboy” im Testbetrieb. Dieser kommt auch für den Wind- und Regenmesser ohne bewegliche Teile aus. Der Wind wird dabei mittels Ultraschallsensoren und die Regenmenge mit Piezoelementen gemessen. Die Messwerte sind sehr gut, was ich mit meiner bisherigen Wetterstation und manuellen Messungen bestätigen konnte. Auch hier ist schon ein Gateway dabei, der sich problemlos mit Home Assistant verbinden lässt.

Die Ecowitt WH31 Sensoren gibt es oft für deutlich unter 20 Euro und sie sind für innen uns außen geeignet. Die Reichweite des 866 MHz Funks ist ausgezeichnet und damit sind sie eine gute Alternative zu Zigbee ZigbeeFunkaustauschstandard für Smarthome-Geräte. Stromsparend, dezentral (Mesh-Netzwerk) und herstellerübergreifend. Alternative zu WLAN, Matter und BluetoothMehr dazu → -Sensoren. Übrigens sind die Geräte von FrogIT und DNT baugleich und kompatibel.

Mit den gewonnenen Werten des Windmessers, könnt ihr z. B. eure Jalousien automatisch öffnen lassen, wenn Sturm aufkommt und der Regenmesser macht euch darauf aufmerksam, besser die Fenster zu schließen, falls diese geöffnet sind und auch überwacht werden. Damit kommen wir zu …

8. ZigBee Fensterkontakte von Aqara, Sonoff und anderen

Fensterkontakte auf Zigbee-Basis gibt es von Aqara, Sonoff und einigen anderen Herstellern . Wenn ihr ZHA im Einsatz habt, sollten praktisch alle Sensoren in Home Assistant nutzbar sein. Diese kleinen Helfer sagen euch, wenn ein Fenster oder Türe offen ist, können aber auch Auskunft über die Position des Garagentors geben.

Ich habe die Aqara-Sensoren im Einsatz. Sie sind zuverlässig und die Batterien halten fast 2 Jahre. Neben den Türsensoren gibt es auch Modelle, die Vibrationen erfassen, Bewegungsmelder und auch sehr schöne und kleine Multisensoren für Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck .

9. NFC-Tags als universelle Schalter

NFC-Tags sind billig und man kann sie - zusammen mit einem Smartphone (das man ohnehin meist bei sich hat) - als universelle Schalter einsetzen.

Einfach das Tag in der Home Assistant App anlernen und mit einer entsprechenden Automation AutomationRegelbasierte Ablaufsteuerung in Home Assistant: Auslöser (Trigger), Bedingungen und Aktionen führen automatisch einen Ablauf aus (z.B. Licht bei Sonnenuntergang einschalten) verbinden. 50 NFC Tags gibt es für etwa 15 Euro . Sie lassen sich mit Kleber oder Silikon (Außenbereich, kein Acryl - das hält nicht!) befestigen und vielfältig einsetzen.

Mehr Infos dazu habe ich in diesem HA-Quickie.

10. Bluetooth Adapter für zig Aufgaben

Mit einem Bluetooth-Adapter ergeben sich jede Menge interessanter Funktionen. So kann man die Anwesenheit anhand von Smartphones oder Fitnesstrackern ermitteln und viele Bluetooth-Sensoren in Home Assistant einbinden.

Sogar die Grill-Thermometer von Govee können so in Home Assistant eingebunden werden und Alexa sagt einem dann, wann das Fleisch (oder der Tofu ;-) ) seine Kerntemperatur erreicht hat.

Ihr müsst nur darauf achten, dass der Chip des BT-Adapters mit Home Assistant kompatibel ist.

Das waren meine 10 Tipps für essenzielles Home Assistant Zubehör. Welches Zubehör ist für dich besonders wichtig?


Hallo! Ich bin Markus – der Fricklr. ⚡ Elektrotechniker, 🎵 Musiker (Bass, Gitarre, Keyboard) und seit über 30 Jahren beruflich „irgendwas mit Internet“ 🌐 – inzwischen auch mit KI 🤖 – ein 55-jähriger Generalist aus Bayern.

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